22 September 2014 - 16:33
Präsidentin der Umweltschutzbehörde: Missmanagement beim Wasserverbrauch darf nicht auf Kosten der Umwelt gehen

- Vor einigen Tagen hat das Energieministerium den Alarmzustand für Wasser ausgerufen.

Der Plan zur Wasserversorgung trockenen Zentralregionen des Landes vom Kaspischen Meer wurden nochmals aus den Schubladen geholt. Dieser Plan wird von der Vizepräsidentin und Präsidentin der Umweltschutzbehörde als falsch abgelehnt, denn man könne das Missmanagement der Wasserressourcen nicht mit der Beschädigung der Umwelt ausgleichen. Frau Ebtekar sagte, sie sei mit der Wasserversorgung vom Kaspischen Meer nicht einverstanden. Die Wasserkrise muss gemanagt werden. Man könne sich dennoch nicht jetzt über eine mögliche Einigung zwischen Energieministerium und Umweltschutzbehörde hinsichtlich Wasserlieferung vom Kaspischen Meer äußern. Die Lösung liege, laut Ebtekar, im verbesserten Management. In der nordiranischen Provinz Mazandaran sind reichliche Wasserressourcen vorhanden, so dass weder Abwasser geklärt wird, noch die Ressourcen gemanagt werden. Das Problem der letzten Jahre ist das Missmanagement der Wasserressourcen. Der Verbrauch müsse kontrolliert werden. Bislang wurde stets von einer Region Wasser in andere Regionen geliefert. Diese Methode ist jedoch nicht korrekt. Der Wasserverbrauch in Teheran liegt im Durchschnitt doppelt so hoch wie der Standard. Da liege auch ein Grund für den Wassermangel, aber die eigentliche Ursache liegt in der enormen Vergeudung von Wasser in der Landwirtschaft. Das Verbrauchsmuster in der Landwirtschaft muss sich ändern; das sei die einzige Lösung. Bislang wurden auch gute Maßnahmen in diesem Sinne getroffen.